Der Feedbackempfänger entscheidet gemeinsam mit seiner Führungskraft und/oder der Personalabteilung und/oder den Coaching Beratern, welche Menschen aus seinem Arbeitsumfeld sinnvoll Feedback geben können. Dies sollten Personen sein, die über ausreichende gemeinsame Arbeitserfahrungen mit dem Feedbackempfänger verfügen und die relevanten Kompetenzen im Alltag beobachten konnten.
Um Rückmeldungen zu aktuellen Verhaltensmustern zu erhalten, sollten die Feedbackgeber mit dem Feedbackempfänger in den vergangenen 12 Monaten zusammen gearbeitet haben. Zusätzlich kann es auch sinnvoll sein, sich von Menschen, die erst seit kurzem mit dem Feedbackempfänger zusammen arbeiten, einen ersten Eindruck abzuholen.
Da sich der Wert eines 360 Grad Feedbacks durch Rückmeldungen aus verschiedenen Blickwinkeln entfaltet, sollten Feedbackgeber aus folgenden Gruppen ausgewählt werden:
- Vorgesetzte(r)
- Kollegen
- Mitarbeiter
- ggf. Kunden
- Sonstige (z.B. aus Projekten, aus der Zusammenarbeit mit Externen)
Aus Gründen der statistischen Relevanz und zur Sicherung der Anonymität der Feedbackgeber sollten in jeder Gruppe mit Ausnahme der / des Vorgesetzten mindestens 3 – 4 Personen benannt werden.
Wir weisen jedoch daraufhin, dass dem Feedbackempfänger nicht mitgeteilt wird, ob diese oder gegebenenfalls welche Personen an dem 360 Grad Feedback teilgenommen haben oder nicht.